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Dein Weg zum Kampfrichter

Einzelstart

Eine ordnungsgemäße Durchführung von Skiwettkämpfen bedarf ausgebildeter Kampfrichter. Wir sind dankbar, wenn sich Sportkameradinnen und Sportkameraden für diese Tätigkeit zur Verfügung stellen. Sie leisten mit ihrer Tätigkeit einen großen Beitrag für die Jugendarbeit.

Was ist erforderlich?

Mindestalter für den Beginn der Ausbildung ist 18 Jahre. Die Tätigkeit als Kampfrichter endet mit Erreichen der Altersgrenze, die in den internationalen Regelwerken festgelegt ist. Die Mitgliedschaft in einem Sportverein, welcher dem DSV angehört, ist Voraussetzung. Die Meldungen der Interessenten sind an den zuständigen Kampfrichterreferenten im Skigau bzw. Bezirk oder Landesskiverband zu richten. Hier erhältst du auch nähere Information über Ausbildungsschulungen. Die Ausbildung erfolgt nach den „Ausbildungsrichtlinien für Kampfrichter“ durch den jeweiligen Fachausschuss Kampfrichter des DSV. Ansprechpartner sind die Landeskampfrichterreferenten der einzelnen Disziplinen.

Die Aufgaben des Kampfrichters sind

  • dem Veranstalter zu helfen,
  • die Vorbereitungen und den Verlauf der Wettkämpfe zu kontrollieren,
  • den Verband zu vertreten

Der Kampfrichter sollte

  • neutral und objektiv sein,
  • loyal sein,
  • entscheidungsfreudig sein,
  • genaueste Regelkenntnisse haben und sie auch richtig auslegen und anwenden können und
  • Persönlichkeit besitzen.

Neutralität und Objektivität

Man erwartet von ihm,

  • dass er die Wettkämpfer aus seinem eigenen Verein (Verband) so behandelt wie alle anderen
  • dass er sich gegenüber den Organisatoren neutral und objektiv verhält und, wenn es die Umstände erfordern, auch zu Ungunsten des Organisators entscheidet
  • dass er keine direkten Sympathien zu Mannschaften oder Wettkampfteilnehmern zeigt und man eventuell falsche Schlüsse daraus ziehen könnte
  • dass er nach bestem Wissen und Gewissen die entsprechenden Regeln vertritt, unbestechlich und redlich ist

Entscheidungsfreudigkeit

Ein Kampfrichter muss Entscheidungen schnell und klar fällen können, in aller Regel in Zusammenarbeit mit dem Kampfgericht bzw. der Jury.

Regelkenntnisse

Sein Regelbuch (IWO / DWO / IBU und Reglements) muss er kennen und die Regel auch richtig und angepasst auslegen können.

Persönlichkeit

Er muss eine Persönlichkeit sein, Sicherheit bei der Auslegung im Regelwerk besitzen und mit Freude, Engagement und Überzeugung seine Tätigkeit ausüben.