Katalog bestellen
Newsletter abonnieren

News

12.10.2017
WSV-Biathlon-Nachwuchs - Deutscher Schülercup 2017/2018

In Bayrisch Eisenstein startete der WSV-Biathlon-Nachwuchs in den Deutschen Schülercup

Das WSV-Team Biathlon S14 und 15 in Bayrisch-Eisenstein: v.l.n.r.: Lilly Bultmann, Lisa Witten, Aaron Kroll, Ole Peis, Ansgar Klein, Jule Richmann, Pauline Brune, Nina Voorneveld, Marit Aldrian, Finn Tielke, Lena Müsse, Jona Bröker

Beim dreitägigen Auftakt-Wettkampf in Bayrisch Eisenstein, der zugleich das RWS-Cup Finale 2017 bildete, trafen sich die 188 besten deutschen Nachwuchs-Biathleten der Altersklassen 13, 14 und 15, um sich in den drei Disziplinen Leistungsschießen, Verfolgung (auf Skirollern) und Massenstart Cross (Crosslauf mit 2 x Schießen) zu messen. Mit insgesamt 12 Top-Ten-Platzierungen und vielen guten Platzierungen im Mittelfeld behauptete sich das 12-köpfige WSV-Team überzeugend gegenüber den deutlich größeren Teams der Biathlon-Hochburgen Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg.

Sehr gute Schießleistungen                      

Beim ersten Wettkampf, dem Leistungsschießen (2 x liegend, 2 x stehend), holten Finn Luis Tielke und Jona Bröker vom Skiklub Winterberg (SKW) in der Altersklasse S14m mit 152 und 150 Ringen Platz 7 und 8, Ansgar Klein vom VfL Bad Berleburg (VfL) belegte mit 146 Ringen Platz 10, Aaron Kroll (SKW) mit 138 Ringen Platz 19, Ole Peis mit 132 Ringen Platz 25.
Bei der S14w bewiesen Pauline Brune und Jule Richmann vom SKW eine ruhige Hand und sicherten sich mit hervorragenden 169 und 163 Ringen Platz 4 und 7 in einem Feld von 48 (!) Starterinnen. Ein tolles Ergebnis, das für ihren scheidenden Schießtrainer Gerhard Möller (SKW), sicherlich ein schönes Abschiedsgeschenk war.

In der Mannschaftswertung Leistungsschießen, die die Altersklassen S14 und S15 gemeinsam bewertet, mussten sich die jungen Athleten den Teams geschlagen geben, die über ein Jahr mehr Training im Stehendschießen verfügen. Am Ende belegten sie aber mit ihrem Team WSV1 einen guten 9. von 25 Plätzen.

Vier Medaillen in der Verfolgung

Beim zweiten Wettkampf am Samstag ging es auf Skirollern, entsprechend der Platzierungen vom Vortag, auf eine 6 km lange Strecke. Die klassisch zu laufende Strecke verlangte den jungen Sportlern bei voller Sonne und Temperaturen von deutlich über 20 °C viel Kraft in Armen und Beinen ab.

Hochmotiviert nahmen die Jungs und Mädchen die Herausforderung an und überraschten so einige Kollegen aus anderen Bundesländern mit ihrer Kondition und ihrem Kampfgeist. So kämpften sich Ansgar Klein auf Platz 5, Finn Luis Tielke auf Platz 6, Aaron Kroll auf Platz 10 und Lilli Bultmann vom VfL mit der zweitbesten Laufzeit in der S15w sogar um 15 Plätze auf Platz 4 vor. Die übrigen WSV-Sportler/innen überzeugten mit guten Platzierungen im Mittelfeld der meist 35 Starter.

Crosslauf mit Monsterrampe

Am letzten Tag stand der Biathlon-Massenstart unter Staffelbedingungen auf dem Programm. Aufgrund der vielen qualifizierten Starter wurde in mehreren Wellen jeder Altersklasse gestartet. Alle Athleten mussten während des Crosslaufs zwei Mal an den Schießstand. Am Schießstand durften je Schießeinheit drei Nachlader verwendet werden. Reichten diese nicht aus, ging es in die ca. 100 Meter lange Strafrunde.

Auch bei diesem Wettkampf gaben die jungen Biathleten trotz kühlem Dauerregen alles und konnten verschiedene Top-Platzierungen einfahren: In der S14m belegte Aaron Kroll Platz 6, Ansgar Klein Platz 8, Finn Luis Tielke schied nach einem Lauffehler aus. Bei den S15-Mädchen zeigten Lisa Witten und Lilli Bultmann vom VfL, dass sie trotz pulstreibendem Mega-Anstieg über die Monsterrampe ihre Atmung beim Stehendschießen zu kontrollieren wussten und liefen auf Platz 5 und 12.

Aus dem ersten Leistungsvergleich auf nationaler Ebene der Saison zieht das WSV-Trainerteam bestehend aus Jürgen Wirth, André Schüller, Steffen Richter und Ricarda Berkenkopf ein positives Fazit. André Schüller: „Die Wettkämpfe in Bayrisch-Eisenstein dienten der Standortbestimmung. Viele unserer Athleten schlossen nahtlos an ihre Vorjahreserfolge an, einige haben noch Nachholbedarf, um den wir uns in den nächsten Wochen und Monaten intensiv kümmern werden.“ Unter anderem mit einem zehntägigen Schneelehrgang Mitte Dezember in Antholz/Südtirol.